Der Mangel an Expertise und Erfahrung im Umgang mit lokalen Rechtsvorschriften eines Landes, stellt heutzutage die größte Herausforderung für die internationale Lohn- und Gehaltsabrechnung dar. Untersuchungen der Global Payroll Association in Zusammenarbeit mit SD Worx haben ergeben, dass dieses fehlende Wissen zu grundlegenden Fehlern bei Personalabrechnung führt. In der Studie wurde untersucht, wie erfahrene Spezialisten der Lohn- und Gehaltsabrechnung in global agierenden Unternehmen mit dieser Problematik umgehen.

Das fehlende Wissen über die lokale Gesetzgebung und Compliance sowie Steuervorschriften eines Landes ist ein großes Hindernis für internationale Lohn- und Gehaltsbuchhaltungen. Es ist derartig groß, dass 39 % der Befragten angeben, die Rekrutierung von Fachkräften sei die größte Herausforderung im Payroll-Sektor. Eine weitere, daraus resultierende Problemstellung ist die interne Übernahme oder die externe Auslagerung der Lohn- und Gehaltsabrechnungen. Vier von zehn Befragten geben an, sich aktuell mit dieser Thematik zu beschäftigen.

Es besteht ein Qualifikationsdefizit, das ebenfalls behoben werden muss: 30 % der Befragten geben an, dass fehlende Kompetenzen bei den Kandidaten, eine große Hürde in der Rekrutierung von Personal kennzeichnet. Besonders weil 75% der Befragten einen großen Wert auf ein gutes Verständnis der jeweiligen Landessprache liegt.

Diese Herausforderung bei der Einstellung von Personal ist einer der Gründe, warum sich Unternehmen anderweitig nach Unterstützung umsehen. Die Untersuchung zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen der Zunahme der Unternehmen, die sowohl interne als auch externe Dienstleistungen nutzen. Dementsprechend ist ein Anstieg von knapp 30 % auf 50 % im Laufe des Jahres 2016 zu verzeichnen. Ebenso gab es eine deutliche Reduzierung der internen Personalabrechnung von 30 % auf etwas weniger als 18 % im selben Zeitraum. (rhh)

SD Worx