Die NAS-Serie TeraStation 6000 zeichnet sich durch einen ECC-Arbeitsspeicher mit 8 Gigabyte aus sowie mit einem Intel Atom C3338-Prozessor mit 1,5 Gigahertz in der 2-Bay-Desktop-Variante, beziehungsweise einer Intel Atom C3538-CPU mit 2,1 Gigahertz in den Desktop- und Rackmount-Versionen mit vier Festplatteneinschüben. Dank Speicheroptionen von 4 bis 32 Terabyte, sowie einem 10-GbE-Netzwerkanschluss und zwei 1-GbE-Verbindungen, erfüllt die TeraStation 6000-Reihe die Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen. Zusätzlich wartet das neue NAS mit den Funktionen Snapshot und iSCSI Volume Backup auf.

Die Snapshot-Funktion nimmt in festen Intervallen Abbilder der aktuell gespeicherten Daten auf und erstellt Wiederherstellungspunkte. Die gesicherten Daten werden inkrementell und in Block-Einheiten gespeichert, sodass jeder Snapshot die Unterschiede zum vorhergehenden enthält, anstatt jedes Mal die gesamten Daten zu kopieren. Diese effiziente Nutzung des Speichers ermöglicht, Backups in höherer Frequenz laufen zu lassen. Die Funktion gestattet die Wiederherstellung von versehentlich gelöschten oder veränderten Dateien.

Anwender mit Microsoft Windows können Snapshots sogar von dem Eigenschaftsfenster des betroffenen Ordners wiederherstellen. Snapshot beugt außerdem Cyber-Angriffen wie der Verschlüsselung von Daten durch Erpressungs-Software vor, da Snapshot-Images üblicherweise aktueller sind als komplette Backups. Dennoch ersetzt Buffalo Snapshot nicht die gesamte Backup-Strategie eines Unternehmens auf externe Festplatten oder via Failover auf ein anderes NAS, sondern ist als Ausbau der Sicherung mit zusätzlichen Wiederherstellungspunkten und weniger Aufwand zu verstehen. Falls ein Failover-Backup von einem TeraStation 6000-Gerät zu einem anderen der gleichen Modellreihe erfolgt, kann dies ebenfalls mithilfe von inkrementellen Block-Einheiten erfolgen, was die Dauer des Backups reduziert.

iSCSI Volume Backup: Backups von NAS zu NAS reduzieren Auslastung auf Servern

Datensicherungen von Servern lasten die Geräte stark aus, da die Primärfunktionen während der Durchführung eines Backups zu einem oder mehreren Netzwerkspeichern weiterhin mit hoher Geschwindigkeit ausgeführt werden müssen. Wenn der Speicher einer virtualisierten Maschine als iSCSI-Volume auf eine TeraStation 6000 ausgelagert wird, kann die Datensicherung direkt vom NAS auf eine zweite TeraStation 6000 durchgeführt werden, ohne den Betrieb des Servers zu unterbrechen und das Tagesgeschäft zu beeinträchtigen.

Das Backup von NAS zu NAS reduziert die Auslastung des Prozessors, Speichers und Netzwerks der Server-Maschine signifikant. Ist VMWare vCenter® auf der virtuellen Maschine installiert, lässt sich das iSCSI Volume Backup mit dem Snapshot Agent für TeraStation-Geräte kombinieren, um Zeitpunkte für Datensicherungen zu planen und die gesamte Downtime zu verringern. (rhh)

Buffalo