Der Münchener Internet-Serviceprovider SpaceNet AG erweitert ab sofort seine IT-Serviceleistungen. Er integriert Amazon Web Services (kurz AWS) in sein in München gehostetes Rechenzentrumsportfolio, unter einem einheitlichen Management. Unternehmen profitieren damit von den Vorteilen des amerikanischen Cloud-Anbieters und von der technischen Kompetenz und individuellen Betreuung des Providers. Deshalb kann er seine sensiblen Daten weiterhin im Hochsicherheitsrechenzentrum in München speichern und anpassbare Rechnerleistungen binnen Sekunden abrufen.

SpaceNet kümmert sich in dieser Kooperation um die Anbindung bestehender Ressourcen, den Aufbau der Infrastruktur innerhalb der Amazon-Cloud und das komplexe Management. So bietet SpaceNet Unternehmen mit Amazon Web Services „made in München“ das Beste aus beiden Welten.

Als zertifizierter „AWS-Partner“ bietet SpaceNet ab sofort Unterstützung für den Betrieb und das Management flexibler Amazon Web Services. Der Münchener Serviceprovider hilft Unternehmen so, hoch skalierbare Rechenleistungen zu beziehen durch automatisiertes Autoscaling. Bei diesem können nach aktuellem Bedarf Maschinenkapazitäten auch schon für extrem kurze Zeitintervalle zugeschaltet werden. Vor allem für Unternehmen, deren Geschäftsmodell hohe Belastungsschwankungen für die IT-Systeme mit sich bringt, ist das Angebot interessant.

Das SpaceNet AWS-Team unterstützt Unternehmen bei der Anbindung der Amazon Web Services zu den IT-Systemen der Kunden im SpaceNet-Rechenzentrum, beim Aufbau der IT-Architektur innerhalb der AWS-Cloud und beim Management der Services. Dazu gehören etwa das kurzfristige Einspielen von Sicherheits-Updates und ein 24×7-Monitoring. Außerdem berät SpaceNet die Kunden bei der Auswahl der für sie geeigneten Services von AWS.

Selbstverständlich bleibt SpaceNet-Kunden ihr persönlicher Ansprechpartner erhalten. Unternehmen können sich damit auf einen schnellen Service verlassen und müssen nicht selbst Know-how für das AWS-Management aufbauen, da sich darum die SpaceNet-Techniker kümmern, die auch die individuellen Lösungen betreuen.

Durch die „Hybridlösung“ – Datenserver werden in den SpaceNet-Rechenzentren betrieben, die AWS-Cloud wird dazugeschaltet – ist sichergestellt, dass vertrauliche Daten der Kunden in Deutschland vorgehalten werden, andererseits aber Dienste weltweit angeboten werden können. „Aus unserer Sicht ist die Integration von AWS ein attraktiver Zusatznutzen für unsere Kunden, der sich gut mit bestehenden Umgebungen integrieren lässt. Sie umfasst bei uns allerdings nie die gesamte IT-Umgebung“, betont Sebastian von Bomhard, Vorstand bei der SpaceNet AG.

Amazon Web Services wurden beim ersten SpaceNet-Kunden bereits Anfang 2018 implementiert. Der Erfolg des Projekts führte zur Einführung des neuen Services. Die Fotoplattform der Bildagentur Panther Media muss immer wieder kurzfristig hohe Zugriffszahlen bewältigen. Sie läuft inzwischen auf Servern mit Amazon Web Services. Die vertraulichen Daten des Unternehmens verbleiben dagegen bei SpaceNet. Der Betrieb der Fotoplattform auf AWS, das weltweit mit Rechenzentren präsent ist, erleichterte Panther Media auch die Ausweitung seiner Geschäfte im asiatischen Raum. „Für uns ist das eine perfekte Lösung. Wir sparen Kosten durch das Mieten anstatt Kaufen der Hardware, sind für unsere Kunden Dank des automatisierten Autoscaling immer in der notwendigen Geschwindigkeit verfügbar und genießen weiter die individuelle Betreuung durch SpaceNet“, so Robert Walters, Geschäftsführer bei der Panther Media GmbH.

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