Im Vorfeld der IT Security Fachmesse it-sa steht das Thema Sicherheit sogar noch stärker im Fokus vieler Unternehmen als sonst.  Vor allem die Netzwerksicherheit gehört für viele IT-Verantwortliche heute zu den Top-Prioritäten, denn ohne Netzwerke findet kein Austausch von Informationen statt. Zudem bilden sie die Grundlage für die Digitalisierung moderner Unternehmen.

 

Schon lange sind Enterprise Netzwerke kein in sich geschlossener Mikrokosmos mehr, der leicht gesichert und überwacht werden kann. Das Wachstum der Netzwerke, besonders in den sogenannten „Edge“-Bereichen, ist rasant und eine wirkungsvolle Sicherheitskontrolle schwierig. Am Netzwerkrand treffen die Welt der Konsumenten (IoT, BYOD oder Open Cloud) und der Unternehmen (Industrie 4.0) aufeinander. Die Grenzen werden immer fließender und die Zahl der betroffenen Endgeräte immer größer. Aktuell geht man laut Gartner bereits von 8,4 Milliarden vernetzten Geräten aus. Bis zum Jahr 2020 wird es laut Prognose des Analystenhauses weltweit rund 20,4 Milliarden mobil vernetzte Geräte geben. Diese Entwicklung stellt IT-Verantwortliche vor eine ganze Reihe an Herausforderungen.  Netzwerkspezialist Extreme Networks hat das Thema Netzwerksicherheit gemeinsam mit Statista und entsprechenden Daten der Statistikdatenbank einmal genauer beleuchtet und die Ergebnisse in einer Infografik zusammengefasst.

Dabei zeigt sich, dass laut aktueller Studien nur 50 Prozent der Unternehmen der Meinung sind, gut auf Angriffe im Bereich Netzwerksicherheit vorbereitet zu sein. Mehr als 20 Prozent der Verantwortlichen sehen ihr Unternehmensnetzwerk sogar in einem kritischen Zustand. Die meistgenannten Netzwerkprobleme, die Geschäftsprozesse behindern, sind dabei mangelnde Ausfallsicherheit und hohe Problemanfälligkeit, hoher Wartungsaufwand, ungenügende Überprüfung drahtloser Netzwerke, fehlende Kontrolle über den Datenfluss sowie die zu geringe Netzwerkperformance. Entsprechend gehören die Verbesserung der Ausfallsicherheit, der Schutz vor Cyber-Angriffen, die Datensicherheit, eine verbesserte Performance und mehr Transparenz zu den priorisierten Maßnahmen der IT-Verantwortlichen im Netzwerkbereich. (rhh)

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