Sana Commerce, Spezialist für B2B-E-Commerce-Lösungen, baut sein internationales Netzwerk weiter aus und hat mit der KUMAVISION AG eine Partnerschaft vereinbart. Die Zusammenarbeit richtet sich insbesondere an Unternehmen mit Microsoft Dynamics NAV- und Microsoft Dynamics 365 Business Central-Umgebungen. Ziel ist, aus einer Hand ERP-integrierte B2B-E-Commerce-Lösungen zu realisieren, die neben B2B-Omnichannel-Strategien die Digitale Transformation mittelständischer Unternehmen unterstützen.

„Bei ERP-Projekten – seien es Neukunden oder ERP-Modernisierungen bei Bestandskunden – sind E-Commerce-Lösungen heute Teil der Standardanforderungen. Dies zeigt sich nicht nur bei Handelsunternehmen, sondern auch in der Fertigungsindustrie“, sagt Dirk Kleiner, Leiter Business Unit Handel bei der KUMAVISION AG. „Wir suchten daher nach einem Partner, der ausgewiesene Kompetenzen für B2B-E-Commerce-Lösungen insbesondere in Microsoft-Umgebungen vorweisen kann und Erfahrung mit gemeinsam koordinierten Projekten für ERP und E-Commerce hat.“

Die E-Commerce-Lösungen von Sana Commerce sind von vornherein als integrierter Teil von Microsoft Dynamics NAV sowie Microsoft Dynamics 365 Business Central konzipiert. „Dies schafft erhebliche Kostenvorteile für unsere Kunden, vereinfacht für alle Seiten die Projektierung sowie auch letztlich den Betrieb“, ergänzt Kleiner. „Durch die enge Koordination zwischen KUMAVISION und Sana Commerce haben unsere Kunden einen zentralen Ansprechpartner für alle Fragestellungen zu ERP und E-Commerce – von der ersten Konzeption bis hin zu späteren Weiterentwicklungen, Updates und Release-Wechsel.“

Interessant ist die Zusammenarbeit von KUMAVISION und Sana Commerce insbesondere für zwei typische Zielsetzungen mittelständischer bis großer Industrie- und Handelsunternehmen: Aufbau des Online-Geschäfts oder Ablösung veralteter Webshop-Lösungen.

Ersteres gilt für B2B-Unternehmen, die bislang lediglich Informationswebseiten vorhalten und für das E-Procurement ihrer Hauptabnehmer an spezifische Industrieportale angebunden sind. Für sie ist ein Webshop das Sprungbrett für erweiterte Zielmärkte und Geschäftsmodelle bis hin zu Omnichannel-Commerce-Strategien.

Geht es um Ablösung bestehender Webshops, ist vor allem eine nachhaltige Kostensenkung bei gleichzeitig höherer Kundenorientierung im Online-Handel das Ziel. Denn die bestehenden Webshops sind zumeist individuell entwickelte Einzellösungen, die über Schnittstellen an das ERP-System angebunden wurden. Dies führt häufig zu inkonsistenten Daten und stockenden Prozessen. Zudem können relevante ERP-Daten online teilweise nur unzureichend genutzt werden. Des Weiteren kann Betrieb und Bewirtschaftung des Webshops mit einem Mehraufwand verbunden sein, da unterschiedliche Systeme zum Tragen kommen.

„Im ERP-System – ob als Cloud-Modell, im Rechenzentrum der KUMAVISION, oder im Serverraum vor Ort beim Kunden – werden die Business-Logiken, Daten und Geschäftsprozesse zentral vorgehalten und stehen dem integrierten Sana-Webshop automatisch zur Verfügung“ erklärt Kleiner. „Zudem sorgt Sana als Microsoft-Partner kontinuierlich dafür, dass in seiner E-Commerce-Software alle Neuerungen von Microsoft Dynamics NAV und Microsoft Dynamics 365 Business Central abgebildet werden. Beide Aspekte tragen erheblich dazu bei, dass E-Commerce-Lösungen im Zusammenspiel mit dem ERP effizient und wirtschaftlich realisiert, betrieben und auf dem neuesten Stand gehalten werden können.“ (rhh)

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