Viele Unternehmen setzen nach wie vor auf „ihre“ RPG-Anwendungen mit „ihren“ Datenbestand auf der IBM i, früher AS/400. Allerdings wird es im Bereich RPG immer schwieriger das Know-how im Unternehmen zu halten. Die eigenen Entwickler gehen in wohlverdienten Ruhestand, und neue Softwareentwickler können mit dieser Programmiersprache und der IBM i wenig bis gar nichts „anfangen“. Im Gespräch mit dem Midrange Magazin (MM) erklärt Gerhard Eckerlin, Leiter Vertrieb & Marketing bei der iTEC Services GmbH, welche Auswege aus diesem Dilemma bestehen.

MM: Welche Argumente sprechen auf Geschäftsleitungsebene für das Auslagern der eigenen IBM i-Umgebung an ein Hosting-Unternehmen?

Eckerlin: Viele Softwareentwickler mit dem Know-how der Programmiersprache RPG verabschieden sich aus dem Arbeitsleben und gehen in den Ruhestand. Generell haben nur wenige Unternehmen an eine Nachfolge gedacht oder können nicht ohne weiteres auf eine Client-Server-basierende Standard-Softwarelösung umsteigen. Ein weiterer Outsourcing-Vorteil lautet, dass im Unternehmen kein IBM-System i mehr zu betreuen ist. Das komplette Operating und auch Aspekte wie die Datensicherung werden ebenfalls durch uns als Dienstleister abgebildet.

Gerhard Eckerlin, Leiter Vertrieb & Marketing bei der iTEC Services GmbH: „Eine hohe IT-Sicherheit ist auch bei iTEC Services gewährleistet, da auch hier IBM i Systeme zum Einsatz kommen.“

Quelle: iTEC Services

MM: Welche Besonderheiten kommen bei Auslagern von RPG-Anwendungen ins Spiel?

Eckerlin: Wichtig ist die richtige Auswahl des Partners. Vor allem die Bereiche Datenschutz und Datensicherheit sind unbedingt zu gewährleisten. Weiterhin muss natürlich eine entsprechende Anbindung an den Dienstleister verfügbar sein.

MM: Wie lassen sich von einem Outsourcer notwendige Aktualisierungen an „alten“ RPG-Applikationen machen, wenn der „eigentliche Programmierer“ nicht mehr zur Verfügung steht?

Eckerlin: iTEC Services hat Programmierer im RPG-Bereich, welche sich in die bestehen Programme einarbeiten können und somit auch laufende Anpassungen durchführen können. Dies geschieht dann in der Regel in Absprache mit der zuständigen Fachabteilung. Daraus resultiert eine passende und moderne Lösung, die den Wünschen der betreffenden Fachabteilungen entspricht.

MM: Die IBM i in den eigenen Räumlichkeiten gilt bei vielen Anwendern als Synonym für eine hohe IT-Sicherheit. Was muss ein Hoster speziell für diese Klientel bereitstellen, um diese Anforderungen zu erfüllen?

Eckerlin: Die hohe IT-Sicherheit ist auch bei iTEC Services gewährleistet, da auch hier IBM i Systeme zum Einsatz kommen. Weiterhin haben wir in umfangreiche Rechenzentrums-Infrastruktur investiert. Die Systeme sind in mehreren Rittal Micro Data Center Level E untergebracht. Zusätzlich ist ein sicherer Zugang vom Kunden zu unserem Rechenzentrum erforderlich. Dies wird über gesicherte VPN-Verbindungen realisiert.