Hans Peter Süess, Managing Director DACH der SMA Solutions: „Die IBM i ergibt zusammen mit OpCon eine perfekte Verbindung.“ Quelle: SMA Solutions

Die Modernisierung in der IT steht bei vielen Unternehmen auf der Agenda ganz oben. Hier ist professionelle Unterstützung gefragt, wie Hans Peter Süess, Managing Director DACH der SMA Solutions, ein weltweit tätiges Unternehmen mit einer Kundenbasis rund um den Globus, im Interview mit dem Midrange Magazin (MM) ausführt. Speziell die Automatisierung von IT-Aufgaben verspricht große Effizienzvorteile. Dabei hilft ein plattformübergreifendes Tool wie OpCon.

MM: Wie aktuell ist die IBM i heute noch?

Süess: IBM i wird oft als ein in die Jahre gekommenes System bezeichnet. Tatsächlich verfügt IBM i über eine technologieunabhängige Oberfläche und eine aufgeschlossene Philosophie.

MM: Was spricht für IBM i?

Süess: Vor allem das Argument Ausfallsicherheit. Zusätzlich ist IBM i beneidenswert zuverlässig, und die Gesamtkosten dafür sind niedriger als für jedes andere Server-/Datenbanksystem.

MM: Welche Vorteile bietet die Kombination aus OpCon und IBM i?

Süess: Die IBM i ergibt zusammen mit OpCon eine perfekte Verbindung. Erkennt ein Unternehmen, welche Möglichkeiten sich aus dieser Kombination erschließen, stehen Themen im Mittelpunkt wie die plattformübergreifende Automatisierung, die Integration von komplexesten IT-Umgebungen, die robotergesteuerte Prozessautomatisierung – RPA – oder die globale Einbindung und Steuerung von verschiedensten Systemen von einem zentralen Punkt.

MM: Wie lässt sich das realisieren?

Süess: Wir bieten einen ausgereiften und belastbaren Agent für IBM i. Dieser ist perfekt in IBM i integriert und unterstützt lokale Automatisierungsanforderungen und vollwertiges Nachrichtenmanagement, dynamische Variablen, mehrschrittiges Job-Scripting, Operator-Wiederholung und vieles mehr. Der IBM-i-Agent schickt Ereignisse an den OpCon-Server zurück und überwacht alle Jobs.

MM: Was verstehen Sie unter „Robotergesteuerter Prozess-Automatisierung“?

Süess: RPA ist die Fähigkeit, menschliche Tätigkeiten zu automatisieren. OpCon für IBM i umfasst eine Fähigkeit zur Operator-Wiederholung, die verbreitet eingesetzt wird, um Tätigkeiten aufzuzeichnen und wiederholt auszuführen. Manuelle Tätigkeiten wie das Eingeben von Befehlen oder die Tagesendverarbeitung aus einem Menü auszulösen können mit OpCon einfach automatisiert werden, als hätte ein Anwender sie selbst ausgeführt.

MM: Welche Vorteile bringt das?

Süess: Die Automatisierung und Integration von IBMs Power-Systemen lässt sich damit unternehmensweit von einem zentralen Punkt aus erledigen. Dazu gehört auch die Überwachung mit Abhilfemaßnahmen, die Suche nach „hängengebliebenen“ Jobs, das Ansehen der Logs über OpCon, das Protokollieren von Anwendertätigkeit für Auditing-Anforderungen, die dynamische Handhabung mehrere Umgebungen. Abgesehen von der plattformübergreifenden und zentralisierten Lösung, zeigt sich die eigentliche Stärke von OpCon, indem jedes beteiligte Betriebssystem mit seinen eigenen Werkzeugen, Eigenheiten und Möglichkeiten direkt unterstützt wird. Da die Arbeitsabläufe und Abhängigkeiten in einem einzigen, universellen GUI zusammengefasst werden, kann OpCon auch sehr komplexe IT-Umgebungen von einem einzigen Steuerungspunkt aus verwalten.

MM: Welche Rolle fällt dem Self Service-Ansatz zu?

Süess: Der „Self Service“ ermöglicht es den Endnutzern, OpCon-Prozesse in Gang zu setzen, ohne die IT-Abteilung bemühen zu müssen. Sie brauchen dazu nur ein Smartphone, ein Tablet oder Rechner mit Webbrowser. Der Self Service-Ansatz gestaltet die Interaktion mit OpCon einfach und intuitiv. Shortcuts und Links bieten raschen Zugriff auf die für den Anwender erlaubten Vorgänge. Somit kann jeder dieser Vorgänge vom Endanwender direkt initiiert und beeinflusst werden.