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27. Mai 2016

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Im Interview: Marc Rohloff und Thierry Roux, QSL

„Simplizität in einer komplexen Welt ist Schlüssel zum Erfolg“


Bei vielen mittelständischen Unternehmen sind ausfallsichere Infrastrukturen nötig, um den nachhaltigen Geschäftserfolg sicherzustellen. Doch die permanente Informations­verfügbarkeit sollte auch ohne großen Aufwand zu gewährleisten sein. Dieser Mission haben sich die Experten der TRADERs QSL Gruppe gemeinsam mit Ihren Partnerunter- nehmen verschrieben. Marc Rohloff (Vice President QSL Western Europe) und Thierry Roux (Gründer und Inhaber von TRADERs) vertreten im Interview mit dem Midrange Magazin (MM) die Meinung, dass die Komplexität der größte Fluch in der IT sei.

MM: Was macht TRADERs zur Vereinfachung der IT?

Thierry Roux: Bei TRADERs arbeiten die Softwareentwickler daran, den IT-Alltag leichter zu machen. Wir haben uns auf die Entwicklung von Lösungen für die Bereiche Business Continuity, Security, Data Sharing und Printing spezialisiert. Dabei greifen wir auf Erfahrungen aus mehr als 20 Jahren Firmengeschichte zurück – mit den Marken Quick EDD/HA, EDD/DR, EDD/CSI, EDD-Anonymizer, Smart Data und Quick Doc Suite.

MM: Welche Aufgabe übernimmt das QSL Group Netzwerk?

Thierry Roux: Die QSL-Kollegen unterstützen uns weltweit bei der Vermarktung, dem Vertrieb und den Supportservices. Sie halten die Verbindung zu den lokalen IBM Business-Partnern und zu unseren gemeinsamen Kunden. Wir haben derzeit etwas mehr als 2350 Installationen bei Unternehmen aller Branchen und Größen rund um den Globus. Im November 2014 haben wir noch zur Verstärkung unserer Gruppe in der deutschsprachigen Region die QSL Western Europe eröffnet.

MM: Wer führt die Region DACH?

Thierry Roux: Es freut uns, dass wir für die Leitung Herrn Marc Rohloff als Vice President Sales & Marketing an Board holen konnten. Herr Rohloff hat seinen Lebensmittelpunkt in Deutschland und gilt als Experte in unserem Bereich.

MM: Offerieren Sie neben Software Lösungen auch Services?

Marc Rohloff: Ja wir bieten gemeinsam mit unseren lokalen IBM Partnern über die QSL Gruppe auch Abo-Services an. Diese sind so ausgelegt, dass sie den Anforderungen von kleinen über mittelständische Unternehmen bis zu Großkonzernen gerecht werden. Unsere Kunden können stets den Fokus auf ihr Kerngeschäft legen und so Zeit und Ressourcen-intensive Tätigkeiten, die nicht das Kerngeschäft betreffen, an uns abgeben.

MM: Welche Dienste bieten sie an?

Thierry Roux: Eine Auswahl unserer Serviceangebote sind IT Outsourcing and Outtasking Services, Managed Services, Echtzeit Daten-Anonymisierung, Cloud & Hosting, Echtzeit-Migration ohne Downtime, Security Audit, Forensische Analyse, Smart Data Sharing, Echtzeit Backup, Remote System Support, Server Konsolidierung, i-Series Business Continuity Assessment, Notfallplan Konzeption, High Availability & Disaster Recovery, 24/7 HA-Monitoring sowie Notfalltrainings, um nur die wichtigsten zu nennen.

MM: Wo sehen Sie Ihre Stärken?


Die Führungsriege von TRADERs und der QSL Gruppe: Marc Rohloff,
Vice President QSL Western Europe, Thierry Roux, In­haber und Gründer von TRADERs,
und Jacob Flik, General Manager QSL Northern Europe (von links).


Marc Rohloff: Im Bereich von Business Continuity und Disaster Recovery ist unsere Stärke die Kombination von Sicherheit und Verlässlichkeit mit einer jederzeit einfachen Beherrschbarkeit durch Simplizität und Flexibilität in der Bedienung. Damit kann jedes Unternehmen Business Continuity und Informationsverfügbarkeit leicht mittels unserer Softwarelösungen selbst realisieren. Auf Wunsch erledigen wir das auch für Sie aus der Ferne als „HA/DR as a Service“. Je nach vorhandenen Ressourcen oder Spitzen auch nach Bedarf oder „On Demand“ wie es heute gern genannt wird.

MM: Reicht Software-Replikation aus?

Marc Rohloff: Allgemein betrachtet liefert sie – nach wie vor – die höchste Sicherheit. Da sind sich die Experten einig. Zusätzlich setzt sie nicht erst voraus, dass in weitere Infrastruktur-Hardware investiert werden muss. Sprich es muss kein zusätzlicher Storage angeschafft werden, der dann virtualisiert wird, oder dass zudem noch neue, völlig identische Server der gleichen Genera­tion und Leistungsklasse vorhanden sein müssen. Das trifft natürlich auch auf alle eingebauten Komponenten und deren Firmware-Stände zu, welche im Fall von reinen Hardwarelösungen identisch sein sollten. All dies wird von unseren TRADER’S QSL Lösungen nicht zwingend vorausgesetzt. Damit sind wir bei TRADERs in der Lage, durch unsere EDD/HA-Familie die Komplexität der Server, der SVC Virtualisierung und der Storage Hardware nebst Firmware Abhängigkeiten völlig außen vor
zu lassen.

MM: Wie wird das erreicht?

Marc Rohloff: Wir konzentrieren uns dabei auf das Wesentliche, die Verfügbarkeit von konsistenten Anwendungen und Daten. Dieses Ziel ist mit Quick EDD leicht und für jedermann realisierbar. Dazu gehören auch komfortable Funktionen wie das automatische Job Follow Up Processing. Sehr wichtig ist uns auch die Möglichkeit, das Fortführen des Tagesgeschäftes nach einem ungeplanten Ausfall verbindlich vorhersagen zu können. Wir riskieren mit EDD HA keinen abnormalen IPL – Initial Program Load – auf dem Reservesystem. Dieser verzögert den Wiederanlauf nach einem Crash erheblich und macht ihn zudem zeitlich nicht planbar. Darüber hinaus ist die Konsistenz der Datenbank noch ein weiteres Thema. Mit EDD/HA wird dies alles permanent automatisch überwacht und realisiert. Es gibt keine unbekannten Größen und Risiken. Daher können unsere Kunden mit EDD HA sich von solchen komplexen Fragestellungen getrost befreien und sicher Abstand nehmen, um sich entspannt auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren.

MM: Im Katastrophenfall ist meist große Hektik bei den Unternehmen zu verspüren, die sich in vermeintlich dummen Fehlern niederschlägt. Wie gehen sie diesen Problembereich an?

Marc Rohloff: Unsere Softwarelösung bietet über Generationen von Hardware stets die gewohnte Bedienung. So lassen sich auch die Notfalldokumentation und -übungen leicht aktuell halten.

MM: In welchem Kontext wird spielt Quick/CSI seine Stärken aus?

Marc Rohloff: Quick/CSI erlaubt es grundsätzlich, alle Operationen auf einem IBM i System Compliance-gerecht zu überwachen. Es zielt auf das einfache Erstellen von pro aktiven Sicherheits- und Überwachungsmeldungen und den damit verbunden Maßnahmen. Alles wird durch die mitgelieferte und bereits enthaltene Audit und Security Suite intuitiv mit einer einzigen Konsole realisiert. Damit trägt Quick/CSI den heutigen Compliance-Anforderungen wie Sarbanes-Oxley, HIPAA, BASEL II, C-198, PCI, 21-CFR etc. Rechnung. Wir unterstützen damit Unternehmen und deren IT-Management dabei, heute bereits zwingend vorgeschriebenes Recht einzuhalten und teure Strafzahlungen zu vermeiden. Analog gilt dies natürlich auch für einen potentiellen, hieraus resultierenden Image-Schaden. Quick/CSI läuft auf Systemen ab OS/400 V5R3.

MM: Unternehmen investieren heute hohe Geldbeträge in Anwendungen: Softwarelizenzen machen etwa 35 Prozent der gesamten IT-Ausgaben aus. Wie lässt sich das Maximum aus diesen Investitionen herauszuholen?

Marc Rohloff: Sie sprechen eine wirtschaftliche Notwendigkeit an. Dem effektiven Einsatz der Software-Assets stehen allerdings zahlreiche Hindernisse entgegen. Beispielsweise sind Tausende von Applikationen konzernweit über mehrere Geschäftsbereiche und Länder verteilt. Diese Anwendungen verändern sich zudem ständig. Auch die Lizenzierungsbedingungen und Nutzungsrechte unterscheiden sich nach Hersteller. Kommt unser Smart Data zum Einsatz, ist es dynamisch möglich, Informationen dort bereit zu stellen, wo sie gebraucht werden. Das eröffnet interessante vielfältige Einsatzmöglichkeiten ohne dass ein Anwender seine gewohnte Arbeitsweise ändern müsste.

MM: Im Bereich der Datensicherheit spielt die Anonymisierung von Daten eine wichtige Rolle. Wie steht QSL zu dieser Aussage?

Marc Rohloff: Sind Daten anonymisiert, können sie nicht Gegenstand von unbefugter Nutzung werden. Doch dabei gilt es, die Daten in einer Form zu verändern, dass sie immer noch den erwarteten Inhalten entsprechen, sprich ein Name bleibt ein Name. Nur eben nicht der richtige. Das ist nicht zu verwechseln mit der klassischen Verschlüsselung. Damit besteht zukünftig die risikofreie Möglichkeit, externe Dienstleister zu nutzen und dabei weiter ruhig schlafen zu können.

MM: Wie lässt sich die Anonymisierung rückgängig machen?

Marc Rohloff: Im Fall einer Katastrophe kann der Nutzer unseres Produktes die Anonymisierung aufheben. Dies geschieht mittels eines nur ihm zugänglichen Schlüssels, der die Daten wieder in den Ursprungszustand versetzt. Die Anonymisierung kann grundsätzlich in den Replikationsprozess unserer Replikationslösungen eingebunden werden und bedarf keiner zusätzlichen Verwaltung. Also auch hier achten wir auf Komfort und niedrige TCO beim Betrieb.rhh ó



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