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30. Juni 2016

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Mit IBM System i und Microsoft BizTalk Server 2006

BPM der nächsten Generation


Natürlich lebt der Datenaustausch von Standards wie EDIFACT, XML, SOAP oder FTP. Er wäre ohne Standardisierung von Protokollen und Datenformaten unmöglich. Im Folgenden geht es nicht um die Technologie, sondern um die Produkte, die geschaffen wurden, um diese Aufgaben zu übernehmen. Auch geht es um die Veränderungen, die im Jahr 2000 durch den Markteintritt von Microsoft mit dem BizTalk-Server begonnen wurden.

Wirft man einen Blick auf den mittelständischen Markt, sieht man wenige Anbieter dominieren, dafür aber etliche Randprodukte. Die Anwendungen sind bekannt, die meisten sind über Jahre unverändert und wurden auf Grund der gerade in diesem Bereich stetig wachsenden Anforderungen mit Ergänzungen wie XML und SOAP-Support versehen.

Die Industrie, im besonderen im Bereich Automotive, verlangt eine immer engere Bindung an ihre Lieferanten. Das heißt, dass nicht nur Daten ausgetauscht werden, sondern Prozesse zwischen Unternehmen ineinander greifen müssen. Mit RosettaNet hat sich eine Standardisierungsorganisation gebildet, die das Ziel hat, Dokumente und Prozesse zu beschreiben und den Zeit- und Kostenaufwand zu reduzieren. Besonders die Prozessintegration ist eine sehr kostenintensive Angelegenheit. Umso mehr muss auf die Einhaltung von Standards geachtet werden.

Wenn man als IT-Verantwortlicher im Mittelstand diesen Herausforderungen gegenüber steht, ist sofort klar, dass man mit dem Ansatz „da schreiben wir eben mal einen Web-Service“ nicht weiterkommt. Da es hier nicht nur um Datenaustausch wie im klassischen EDIFACT, sondern auch um Prozessmanagement und um die Einhaltung von Sicherheitsstandards während der Kommunikation geht, ist der Einsatz eines dafür geschaffenen Produkts sowie seine Integration in die Prozesse der Unternehmens-IT unumgänglich

Der BizTalk-Server von Microsoft wurde strategisch geplant und ist für den Mittelstand aus mehreren Gründen sehr interessant. Zum einen wird er mit einer Reihe von vorgefertigten Adaptern für weit verbreitete Software-Produkte wie SAP geliefert und unterstützt alle gängigen Protokolle für den Datenaustausch. Zum anderen hat er durch seine große Verbreitung bereits einen Standard gesetzt.

Im Unterschied zu vielen Mitbewerber-Produkten ist der BizTalk Server ein Produkt, das Out-Of-The-Box mit über 8.000 fertigen EDIFACT-Schemata geliefert wird. Die EDIFACT-Nachricht wird in ein XML-Format übertragen. Auf Basis des XML-Dokuments wird mit dem grafischen Editor das Mapping erstellt. XML ist das Format, in dem Daten abgebildet werden, und das somit im BTS von Beginn an unterstützt wird.

Allerdings ist der BizTalk-Server mehr als ein simpler Konverter. Andreas Winterer von BPIWorks ist einer der Spezialisten, die sich mit Implementierungen von BizTalk beschäftigen. Winterer erklärt: „Der BizTalk Server ist ein Produkt, das auf dem .NET Framework von Microsoft basiert. Die beiden wesentlichen Bestandteile des Produkts sind die auf einem standardisierten Messaging Framework aufbauenden Adapter, die die Kommunikation mit praktisch jedem System ermöglichen, und die sogenannten „Orchestrations“, die dazu dienen, Geschäftsprozesse abzubilden. Neben der extrem robusten Laufzeitumgebung, die der BizTalk Server zur Verfügung stellt, sind auch die sehr mächtigen grafischen Werkzeuge zur Erstellung von Mappings und Geschäftsprozessen (Orchestrations) zu erwähnen. Konsequenterweise hat Microsoft diese BizTalk-Entwicklungswerkzeuge in Visual Studio integriert, das ist die Standardentwicklungsumgebung auf der Microsoft-Plattform. Mit Basiswissen über das .NET Framework und Visual Studio ausgestattet kann ein Softwareentwickler in relativ kurzer Zeit damit beginnen, Integrationslösungen auf Basis von BizTalk zu entwickeln.“

Hans Reisinger, Geschäftsführer der INFONIQA Informationstechnik GmbH, sieht im BizTalk-Server ein Produkt, das immer wichtiger wird: „In der ersten B2B-Welle Mitte der 90er Jahre mussten Tools vor allem Standards wie EDIFACT und so weiter in Inhouse-Formate konvertieren können. Heute haben wir komplexere Anforderungen an solche Tools. Es geht vor allem neben der Datenkommunikation um Prozessintegration. Hier kann der Microsoft BizTalk Server seine vollen Stärken ausspielen.“

Neue Brücken schlagen

Mit dem Microsoft BizTalk Server 2006R2 steht eine Plattform zur Verfügung, die sowohl die Abbildung von komplexen Geschäftsprozessen ermöglicht als auch die Anbindung verschiedenster Software-Applikationen sowie das Management von elektronischem Datenaustausch mit Geschäftspartnern. Durch die umfangreiche Ausstattung mit vielen Adaptern zur Anbindung bestehender Systeme und einer vollwertigen EDIFACT-Lösung, die ohne zusätzliche Lizenzkosten in allen Editionen des BizTalk Servers enthalten ist, sowie der Fähigkeit, WebServices zur Verfügung zu stellen und WebServices zu konsumieren, ist der BizTalk Server ein Produkt, das sich aufmacht, die Brücke zwischen klassischer Schnittstellenprogrammierung und moderner SOA zu schlagen.

ZUM UNTERNEHMEN

Die Infoniqa Gruppe konzentriert sich auf die mittelständische Wirtschaft in den deutschsprachigen Ländern und den Nachbarländern in Europa. Bereits mehr als 2000 Kunden profitieren von der langfristigen Ausrichtung der Infoniqa Gruppe und deren Verankerung in drei sich ergänzenden Lösungsbereichen:
  • Informatik-Dienstleistungen, Projektmanagement und Infrastruktur-Lösungen
  • Branchenübergreifende Standard-Lösungen für Personalmanagement, Dokumenten-, Informations- und Wissensmanagement sowie Finanzen
  • Branchenspezifische Business-Software, vor allem für die Fertigungsindustrie und den Großhandel

www.infoniqa.com




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