Mit der Cloud-Infrastruktur Kaspersky Security Network (KSN) lassen sich Analysen verdächtiger Dateien oder URL-Adressen durchführen. Doch der Einsatz Cloud-basierter Lösungen ist bei einigen Organisationen richtlinienbedingt nicht zugelassen. Deshalb geht die aktuelle Version von Kaspersky Private Security Network einen anderen Weg: Es wird eine vollständige private, lokale KSN-Version für ein einzelnes Unternehmen aufgesetzt. Damit arbeitet die Threat Intelligence innerhalb des eigenen Netzwerks und die Daten verlassen nicht die geschützten Perimeter des Unternehmens.

 

„Gerade Unternehmen und staatliche Organisationen mit besonderen Sicherheitsauflagen müssen in der Lage sein, die Ausbreitung existenzieller und raffinierter Gefahren so früh wie möglich zu stoppen“, erklärt Alessio Aceti, Head of Enterprise Business bei Kaspersky Lab. „Doch verbieten dort oft Sicherheitsvorschriften den vollwertigen Einsatz Cloud-gestützter Abwehrmechanismen. Dieses Problem dürfte sich mit wachsender staatlicher Regulierung zukünftig noch weiter verschärfen. „

Um die Anforderungen an Cybersicherheit mit solchen unternehmerischen Prioritäten in Einklang zu bringen, hat Kaspersky eine patentierte Sicherheitslösung auf den Markt gebracht. „Sie macht Threat Intelligence auch für Unternehmen und Behörden mit strengen Compliance-Vorgaben zugänglich“, so Aceti. „Mit der aktuellen Generation von Kaspersky Private Security Network bekommen sie eine anerkannte, intelligente Sicherheitslösung zur Abwehr komplexer Gefahren, ohne dass dabei Daten nach außen dringen.“

Das unabsichtliche Fehlverhalten eines einzelnen Angestellten kann die Arbeit des kompletten IT-Sicherheitsteams eines Unternehmens zunichtemachen, so das Ergebnis einer Studie von Kaspersky Lab. Mit Bedrohungsinformationen in Echtzeit lassen sich schnelle und exakte Analysen verdächtiger Dateien oder URL-Adressen zum Schutz vertraulicher Daten und der kompletten IT-Infrastruktur von Unternehmen erstellen.

Die Cloud-Infrastruktur Kaspersky Security Network (KSN) bietet minutenschnellen Zugang zu neuen Malwaremustern aus weltweit 80 Millionen Sensoren. Strenge Datenschutz- oder Compliance-Richtlinien verbieten Unternehmen allerdings in bestimmten Fällen den Einsatz cloudbasierter Lösungen. Hier setzt Kaspersky Private Security Network an: Die Lösung bildet die vollständige private, lokale Version des Kaspersky Security Network für ein einzelnes Unternehmen.

Kaspersky Private Security Network kommt auch kritischen IT-Sicherheitsanforderungen wie Skalierbarkeit und Flexibilität entgegen. So werden Netzwerke mit bis zu einer halben Million Knoten unterstützt. Spezielle Schnittstellen ermöglichen Unternehmen zur Verbesserung ihrer IT-Sicherheit außerdem den unmittelbaren Upload eigener, spezifische Daten in Form von Listen zur Reputation von Dateien und URL-Adressen – in Form von Hashes (SHA256 oder MD5). Das erleichtert die Bedrohungsanalyse und beschleunigt die Vorfallreaktionszeiten in den IT-Sicherheitsabteilungen.

Eine intuitive Bedienoberfläche optimiert die Verwaltung von Kaspersky Private Security Network. Mit der neuen Unterstützung des Data Diode Protocol für die Linux-Distribution CentOS können jetzt auch Organisationen ohne Internetanschluss Bedrohungsinformationen in Echtzeit beziehen, wobei alle Daten innerhalb der Netzwerkperimeter bleiben.

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