Wenn Unternehmen einen Mix an Cloud-Lösungen einsetzen, ist die Einhaltung von Governance-, Compliance- und Security-Vorschriften das A und O. Um die Komplexität einer solchen Landschaft zu meistern, werden die passenden Management-Werkzeuge benötigt. Ein willkommener Nebeneffekt bei deren Einsatz ist die deutliche Kosten- und Zeitersparnis im Betrieb.

Eine moderne IT-Strategie ohne Cloud-Computing ist heute gar nicht mehr denkbar. Je nach Branche, Anwendungsfall und gesetzlichen Vorschriften ist es nötig, unterschiedliche Cloud-Techniken zu kombinieren, um den optimalen Nutzen zu erreichen. Bedeutsame Faktoren bei der Entscheidungsfindung eines Unternehmens für einen speziellen Mix aus unterschiedlichen Cloud-Techniken sind unter anderem Agilität, Flexibilität, Datenschutz und Datensicherheit sowie Kosteneffizienz. Diese Ansprüche lassen sich am besten mit einer Hybrid Cloud realisieren, da sie die Vorteile einer Public und einer Private Cloud verbindet. Außerdem kann eine Hybrid-Cloud-Strategie ein Unternehmen bei der Digitalen Transformation tatkräftig unterstützen.

Hybrid-Cloud-Management: CGI Unify360-Leistungsübersicht. Quelle: CGI

Trends beim Einsatz von Cloud-Techniken

Bei der Entwicklung von neuen Projekten verwenden Unternehmen gerne die Public Cloud, da sich damit Tests schnell und kosteneffizient realisieren lassen und hier keine kritischen Daten verwendet werden müssen. Gerne eingesetzt wird die Public Cloud von Unternehmen auch bei der Kundeninteraktion. So sind Websites häufig in den Public-Bereich der Hybrid Cloud ausgelagert. Geht es aber um Daten, die für das Unternehmen wichtig sind, etwa vertrauliche Unternehmens- und Kundendaten, setzen Unternehmen meist auf die Sicherheit der Private Cloud.

Die Entscheidung, welcher Bereich der Hybrid Cloud sich für die Unternehmensziele am besten eignet, orientiert sich an zwei Faktoren: dem Kostendruck und der Sicherheit. Steht die Kosteneffizienz im Mittelpunkt, ist die Public Cloud eine gute Wahl. Sind jedoch die Sicherheit und der Datenschutz das zentrale Element, bietet sich die Private Cloud an. Mit einer Hybrid-Cloud-Lösung erzielen Unternehmen deshalb eine höhere Agilität und einen Zugewinn an Schnelligkeit, Leistung und Sicherheit.

Die Hybrid Cloud erhöht die Komplexität der IT

Mit der Einführung einer Hybrid Cloud steigt allerdings auch die Komplexität der IT. Zwar wird die im eigenen Rechenzentrum vorhandene Applikationslandschaft reduziert, sie verschwindet aber nicht gänzlich. Es ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, hybride Landschaften zu integrieren, sie abzusichern, sie zu steuern und zu überwachen und gleichzeitig den Anwendern Self-Service-Funktionalitäten zur Verfügung zu stellen.

Auch die Beschaffung bei verschiedenen Cloud-Providern ist keine triviale Aufgabe. Es entsteht ein Mehraufwand im Bereich Service Integration und Management (SIAM), der bei der Optimierung von Kosten, Leistung, Agilität, Schnelligkeit und Sicherheit auf alle Fälle zu berücksichtigen ist.

Hybrid-Cloud-Strategie entwickeln

Vor der Entscheidung für eine Hybrid-Cloud-Management-Lösung steht erstens eine Bestandsaufnahme des Applikations- und Datenportfolios im Unternehmen, das in eine Hybrid Cloud migriert werden soll. Eng damit verbunden ist zweitens eine Analyse, Bewertung und Dokumentation der Anforderungen in den Bereichen Leistung, Agilität, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Datenschutz, Cyber-Security und Architektur. Auf dieser Basis entsteht eine Gesamtstrategie mit den geeigneten hybriden Einzelkomponenten und einer Roadmap – inklusive eines oder mehrerer Proof of Concepts.

Erst dann sollte sich ein Unternehmen nach passenden Komponenten und Dienstleistern umschauen. Dazu gehören Cloud-Anbieter mit Public-, virtuellen Private- und dedizierten Private-Cloud-Lösungen sowie Integrations- und Managementservice-Dienstleister.

Sie sollten über ein Toolset verfügen, das ergänzend und integrierend zu den intern bereits vorhandenen Verwaltungswerkzeugen eingesetzt werden kann und ein nahtloses Management des hybriden Ecosystems erlaubt. Wichtig ist auch, einen strategischen Partner zu finden, der dem Unternehmen bei der Digitalen Transformation mit Analyse, Planung, Prozessabwicklung, personellen Skills und der richtigen Technik zur Seite stehen kann.

Hybrid-IT-Management einführen

Eine moderne Hybrid-Cloud-Management-Lösung sollte über APIs verfügen, die sich nahtlos in die vorhandenen Management-Tools einfügt, und die Public-Cloud-Plattformen unterstützt. Neben dedizierten und Multi-Tenant-Virtual-Private-Clouds sollte eine Hybrid-Cloud-Management-Lösung auch bedeutende Public Clouds wie Amazon Web Services oder Microsoft Azure unterstützen. Die Implementierung von Hybrid-Cloud-Services ist für Unternehmen darüber hinaus eine gute Möglichkeit, in der Entwicklung und im Betrieb auf agile DevOps-Modelle und Prozesse umzustellen.

Cloud- und insbesondere Hybrid-Cloud-Szenarien sind keine Insellösungen, sondern sollten integraler Bestandteil der flexiblen IT-Infrastruktur sein. Eine Hybrid-Cloud-Management-Lösung wie Unify360 von CGI unterstützt Unternehmen bei der sukzessiven Migration von Workloads aus einer kapitalintensiven On-Premise-Umgebung in die „Pay-As-You-Go-“Cloud. Dadurch erhalten Unternehmen den vollständigen Überblick und die Kontrolle über Auslastung, Abrechnungen, Datenschutz und Datensicherheit, Trends, Leistungen und Verfügbarkeit der eingesetzten Komponenten aus der Infrastruktur.

Deutliche Kosten- und Zeitersparnis

Da Public Clouds nur die Kapazitäten hochfahren, die konkret benötigt werden, führen sie zu Kosteneinsparungen und zu einer Änderung der Strukturen von kapitalintensiven zu mehr variablen Betriebskosten. Das freigesetzte Kapital kann dann in den digitalen Geschäftsumbau investiert werden.

Neben der Kostenersparnis verringert sich auch der Zeitaufwand, den Unternehmen für den Test oder die Entwicklung von Applikationsumgebungen aufbringen müssen, denn sie lassen sich damit binnen Stunden oder Tagen unkompliziert im Self-Service-Modus einrichten. Modernste Automatisierung, Robotik und Künstliche Intelligenz helfen darüber hinaus – beispielsweise durch Kombination des Event-Management- und Correlation-Moduls mit dem Orchestrierungs- und Automatisierungsmodul. Diese Verknüpfung bewirkt, dass zwischen 25 und 50 Prozent des ansonsten anfallenden manuellen Aufwands bei der Eventanalyse, -korrelation, Fehlerdiagnostik und der Fehlerbehebung eingespart werden können.

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